Höhenunterschied 500 m; reine Gehzeit 4,5 Std Achtung! Da der Weg sehr schwer zu finden und auch schlecht begehbar ist, empfehlen wir einen ortskundigen Führer zu nehmen!
Bei diesem Lawinstrich beginnt der Weg
Landschaftlich sehr schöne Tour weg von den überlaufenen Hauptwegen.
Der Ringatsgund ist eine Alpe, die bis ca. 1949 mit Vieh beschlagen wurde. Nach einem Hüttenbrand wurde die Alpe aufgelassen. Anfang der 70er Jahre versuchte das Wasserwirtschaftsamt, die Wiesen zu bepflanzen. Logischer Weise kamen die Fichten und Tannen nicht auf, da sie im Granzbereich der Baumgrenze gepflanzt wurden.
Im Ringatsgund gibt es sehr viele Gemsen und man hat große Chancen, sie auch zu sehen.
Wir gehen nach der Fahrstraße Richtung Oberstdorf. Direkt nach der 2. Brücke, links am Bach entlang wieder 150 m. taleinwärts zum Brückenkopf der alten Trettachbrücke.
Jetzt westlich durch Erlengebüsch am Zaun entlang zum anfangs sehr schlecht zu erkennenden Beginn des Weges. Wenn man den Weg einmal gefunden hat ist es leicht, ihn in Serpentinen hinauf zu gehen. Nach ca. 1 Std. kommen wir an einem in den Weg hineinreichenden Wasserrohr vorbei, der alten Viehtränke, die heute noch Wasser führt. Jetzt ist es nicht mehr weit bis zur Jagdhütte, die wir links liegen lassen. Nach ca. 10 Minuten von dort gabelt sich der Weg nach links (grasbewachsen nicht besonders gut zu erkennen).
Weidefläche der Hinteren Ringatsgundalpe
Die Grundmauern der alten vorderen Hütte sind nochzu sehen. Wenn man geradeaus, nördlich weitergeht, kommt man zum hinteren Ringatsgund. Hier führt der Weg direkt an den Grundmauern der alten Hütte vorbei. Nur für absolut Trittsichere und Schwindelfreie ist zu empfehlen, den Weg weiter nördlich führend, an der Lawinenverbauung vorbei durch ein Wäldchen zu den Hütten des WWA, zu verfolgen. Von hier geht es wieder an Lawinenverbauungen zunächst zum Nordgrat des Himmelschrofen, dann über einen alten Steig hinab zum Burgstall, dann zum Golfplatz. Dieser Weg ist landschaftlich sehr schön.